Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie kurz und übersichtlich Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden.
FAQ

Funktionalität & Trennsystem

Die Benutzung eines TROBOLO® unterscheidet sich kaum von der einer herkömmlichen Toilette. Die Sitzposition ist identisch mit der eines WC, was gleichermaßen für die Damen als auch die Herren gilt. Das Trennsystem funktioniert berührungsfrei, sodass Körperkontakt ausschließlich am Toilettensitz entsteht. Lediglich das Urinieren im Stehen sollte vermieden werden, da sonst die Trennung des Urins nicht erfolgen kann.

Der grundlegende Unterschied einer TROBOLO® Trenntoilette zu einem WC ist der Verzicht auf eine Wasserspülung. Dadurch benötigt ein TROBOLO® keinen Anschluss an die Kanalisation. Das integrierte Trennsystem trennt den Urin von den festen Ausscheidungen und verhindert somit eine Vermischung der Ausscheidungen.

Ermöglicht wird die Trennung durch einen integrierten Separator aus strapazierfähigem Kunststoff. Dieser leitet im vorderen Teil der Toilettenöffnung den Urin in den innenliegenden Flüssigkeitsbehälter. Über den hinteren Bereich der Toilettenöffnung gelangen die festen Ausscheidungen und das Toilettenpapier in den Feststoffbehälter. Das Trennsystem ist der menschlichen Anatomie angepasst, sodass jeglicher Körperkontakt vermieden wird.

Durch die Trennung der Ausscheidungen werden entstehende Gerüche auf ein Minimum reduziert und die anschließende Entsorgung der Toilettenabfälle vereinfacht. Unangenehme Gerüche entstehen erst bei der Vermischung von Urin und Fäzes (Kot), weshalb auf umweltbelastende Toilettenchemie verzichtet werden kann.

Abluftsystem & Einstreu

Unangenehme Gerüche entstehen erst dann, wenn Fäzes (Kot) mit Urin in Kontakt kommen. Deshalb verhindert das TROBOLO®-Trennsystem die Vermischung der Ausscheidungen. Restgerüche und auftretende Feuchtigkeit werden darüber hinaus durch Einstreu gebunden, welches bei einem TROBOLO® mit elektrischem Abluftsystem nicht benötigt wird.

Durch das einfache Einstecken des Steckers in eine Steckdose wird ein sehr effizient arbeitendes Gebläse betrieben, welches permanent einen leichten Unterdruck erzeugt und dadurch auftretende Feuchtigkeit und Restgerüche über eine Abluftleitung nach außen fördert. Das System arbeitet fast geräuschlos und benötigt lediglich 2 Watt Leistung, was einem Jahresverbrauch von weniger als 6 Euro entspricht bei einer durchgängigen Nutzung des TROBOLO®. Auf die zusätzliche Verwendung von Einstreu wird verzichtet.

Das natürliche Abluftsystem, welches beim TROBOLO® KersaBœm zum Einsatz kommt, macht sich den Kamineffekt zu Nutze. Dieser natürliche Effekt sorgt dafür, dass warme Luft aufsteigt und über eine Abluftleitung nach außen gefördert wird. So werden Feuchtigkeit und Restgerüche aus der Toilette geleitet, was zur Geruchsneutralisierung dient. Elektrische Energie wird hierfür nicht benötigt.

Einstreu besteht aus kompostierbaren und saugfähigen Stoffen wie z.B. Holzspänen. Es werden ca. 250ml nach jedem Defäkieren mit Hilfe eines kleinen Gefäßes in den hinteren Bereich der Toilettenöffnung gegeben, wo es die Fäzes (Kot) und das benutzte Toilettenpapier bedeckt. Dadurch werden Feuchtigkeit und Restgerüche gebunden, was nur bei TROBOLO® Trenntoiletten ohne elektrisches Abluftsystem nötig ist.

Toilettenpapier

Das benutzte Toilettenpapier entsorgen Sie wie gewohnt, indem Sie es in den hinteren Teil der Toilettenöffnung geben. Dort bedeckt es die festen Ausscheidungen und wird später zu Humus kompostiert oder entsorgt.

Die Verwendung von speziellem Toilettenpapier ist nicht erforderlich. Da Toilettenpapier aus Zellstoff besteht, kann dieses ökologisch abgebaut und gemeinsam mit den anderen Toilettenabfällen kompostiert werden.

Entleerung

Die Länge der Entleerungsintervalle variieren zwischen den verschiedenen TROBOLO® Modellen und können unter den Ausstattungsmerkmalen im Abschnitt „Kapazität“ nachgelesen werden.

Alle TROBOLO® Modelle werden bequem von oben geöffnet, um die beiden separaten sich im Inneren befindlichen Behälter zu entnehmen. Dazu wird das TROBOLO® als erstes aufgeklappt, anschließend werden die Behälter, mit den sich ebenfalls im Inneren befindlichen Verschlüssen durch einfaches drücken bzw. verschrauben luft- und flüssigkeitsdicht verschlossen. Als letzten Schritt werden die Behälter entnommen, um sie zum Entleerungsort zu transportiert.

Das TROBOLO®-Trennsystem ermöglicht eine dezentrale Verwertung der Toilettenabfälle auf dem eigenen Grundstück. Der Urin kann mit Wasser verdünnt als Bio-Dünger verwendet werden und im Garten ausgebracht werden. Der Feststoffbehälter kann in einem Komposter entleert werden, wo der Inhalt gemeinsam mit dem kompostierbaren Inlay und anderen Gartenabfällen fachgerecht kompostiert wird. Falls die Anforderungen einer fachgerechten Kompostierung nicht gegeben sind, ist die Entsorgung der Toilettenabfälle, wie gebrauchte Windeln auch, über den Hausmüll und die Entleerung des Flüssigkeitsbehälters über ein WC, welches an die Kanalisation angeschlossen ist, möglich.

Kompostierung

Für die fachgerechte Kompostierung der Toilettenabfälle empfiehlt es sich einen geschlossenen Komposter zu verwenden. Dieser verhindert eine Geruchsbelästigung während des Kompostiervorgangs und das Eindringen von übermäßigem Regenwasser, welches durch den Kontakt mit noch nicht kompostiertem Material zu Schwarzwasser wird und nicht im Erdreiche versickern sollte. Handelsübliche Thermokomposter erfüllen diese Eigenschaften in der Regel. Speziell für diesen Zweck ausgelegte Komposter finden Sie darüber hinaus in unserem Onlineshop.

Während der Kompostierung der Toilettenabfälle verlieren diese sehr schnell an Volumen und sind innerhalb weniger Wochen nicht mehr als solche zu erkennen. Um sicher zu gehen, dass alle enthaltenden hygienisch bedenklichen Stoffe eliminiert sind, empfiehlt sich eine Kompostierung über 24 Monate. Der fertige Humus kann im eigenen Garten als Bio-Dünger für Zierpflanzen Beete verwendet werden.

Hygiene & Reinigung

Ja. Ein TROBOLO® ist so konzipiert, dass der Benutzer, wie auf einem herkömmlichen WC, nur mit dem Toilettensitz in Berührung kommt.
Die Behälter sind luft- und flüssigkeitsdicht, somit ist ein Auslaufen nicht möglich und selbst der Transport über lange Strecken problemlos. Da die Ausscheidungen nur mit Kunststoffflächen in Kontakt kommen, ist auch die Reinigung hygienisch.

Der Reinigungsaufwand ist geringer als bei einem herkömmlichen WC, da die festen Ausscheidungen, auch dann, wenn der Benutzer unter Durchfall leidet, direkt in den Feststoffbehälter gelangen, welcher durch ein austauschbares Inlay vor Verunreinigung geschützt wird. Die Holzflächen sind durch ein Naturöl imprägniert und können wie der Toilettensitz, welcher durch eine antibakterielle Schutzlackierung versiegelt ist, feucht gereinigt werden.

Der Feststoffbehälter wird nach jeder Entleerung mit einem Inlay bestückt, welches wie ein Beutel in den Behälter eingelegt wird und diesen vor Verunreinigung schützt.
Der Flüssigkeitsbehälter kann bei Bedarf mit etwas Wasser und Reinigungsmittel ausgespült werden und benötigt darüber hinaus keiner aufwendigen Reinigung.

Weiteres

Das Volumen von 10 Litern bietet den besten Kompromiss zwischen Kapazität, Platzbedarf und Handling. Sicherlich mag es auf den ersten Blick komfortabler scheinen, einen deutlich größeren Behälter zu verwenden. Doch die Praxis hat gezeigt, dass dies nur eine Verlagerung, aber keine Lösung darstellt. Abgesehen davon, dass ein größerer Behälter im Inneren des TROBOLO® keinen Platz findet und somit eine aufwendige Installation außerhalb benötigt, müsste dieser auch geleert werden, was aufgrund des Gewichtes zu einer Herausforderung werden würde.

Grundsätzlich überall. Je nach Aufstellort gibt es verschiedene TROBOLO® Modelle für den Innen- und Außenbereich. Die meisten TROBOLO® Modelle funktionieren völlig autark und bieten hohen Komfort selbst an sehr abgelegenen Orten.

Bis auf die TROBOLO® Modelle mit elektrischem Abluftsystem können Sie Ihr TROBOLO® an jedem beliebigen Ort autark und ohne Stromanschluss nutzen.

Die laufenden Kosten beschränken sich ausschließlich auf die Verwendung der Inlays und der Einstreu. Auf letzteres kann bei TROBOLO® Modellen mit elektrischem Abluftsystem verzichtet werden. Stattdessen kommen Stromkosten hinzu, welche weniger als 6 Euro im Jahr betragen.

Nein. Bedingt durch den schwarzen Feststoffbehälter ist der Lichteinfall minimal und lässt aufgrund dessen, dass das Toilettenpapier immer als letztes hineingegeben wird, keinen direkten Blick auf die Fäzes (Kot) zu. Somit beschränkt sich der Blick auf das Toilettenpapier und bei der Verwendung von Einstreu, welches noch nach dem Toilettenpapier hinzugegeben wird, auf eben dieses.

Das TROBOLO®-System ist so ausgelegt, dass nichts daneben gehen kann und auch dann noch funktioniert, wenn die Abscheidung des Urins nicht zu hundert Prozent erfolgt. Im Falle, dass Urin nicht durch den Separator abgeleitet wird, gelangt dieser einfach in den Feststoffbehälter, wo er in geringen Mengen keine Nachteile verursacht.

Das TROBOLO® System ist für den ganzjährlichen Betrieb konzipiert. Es ist frei von Schläuchen oder anderen mechanische Teilen, die durch Frost beeinträchtigt werden könnten. Wir empfehlen einen einfachen Außenanstrich mit einer Holzschutzfarbe, um den Veränderungen des Holzes durch Witterungseinflüssen, entgegenzuwirken. Auch bei der Produktion des notwendigen Zubehörs, z.B. der Behälter, wurde berücksichtigt, dass diese winterlichen Temperaturen standhalten. Urin gefriert erst weit unter dem Gefrierpunkt. Dennoch empfehlen wir, bei Temperaturen unter null Grad, die Behälter häufiger zu entleeren.

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